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Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) tritt am 1. November in Kraft!

Für die Errichtung neuer Gebäude gilt künftig ein einheitliches Anforderungssystem, in dem Energieeffizienz und erneuerbare Energien integriert sind. Die ordnungsrechtlichen Vorgaben folgen weiterhin dem Ansatz, den Primärenergiebedarf von Gebäuden gering zu halten, dazu den Energiebedarf eines Gebäudes von vornherein durch einen energetisch hochwertigen baulichen Wärmeschutz (insbesondere durch gute Dämmung, gute Fenster und Vermeidung von Wärmebrückenverlusten) zu begrenzen und den verbleibenden Energiebedarf zunehmend durch erneuerbare Energien zu decken. Durch einen hochwertigen baulichen Wärmeschutz wird sichergestellt, dass auch erneuerbare Energien so effizient wie möglich genutzt werden. (Vgl. Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 28. Mai 2019)

Bisherige Regelungen werden ersetzt

Das neue Gesetz führt das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in einem Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (Gebäudeenergiegesetz – GEG) zusammen.

Auf diese Weise soll das Energieeinsparrecht für Gebäude entbürokratisiert und vereinfacht werden.

Wer ist von dem Gesetz betroffen?

Das GEG gilt für alle Gebäude die beheizt oder gekühlt werden, sowie für deren Gebäudetechnik. Demnach sind also auch private Bauherren betroffen.

Der Einsatz von Energie für Produktionsprozesse ist nicht Gegenstand dieses Gesetzes.

Stellungnahmen

Gesetzestext

Den Volltext des Gesetzes wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.