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Viele Bundesländer gewähren Verlängerung der Nichtbeanstandungsfrist für TSE-Kassenumstellung

In Bayern sind elektronische Aufzeichnungssysteme ohne TSE für die in Bayern ansässigen Steuerpflichtigen unter den folgenden Voraussetzungen längstens bis zum 31. März 2021 nicht zu beanstanden:

  • Der Unternehmer hat die erforderliche Anzahl an TSE bei einem Kassenfachhändler oder einem anderen Dienstleister bis zum 30. September 2020 nachweislich verbindlich bestellt oder in Auftrag gegeben
    - oder -
  • es ist der Einbau einer cloud-basierten TSE vorgesehen, eine solche aber nachweislich noch nicht verfügbar.

Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. Die erforderlichen Nachweise sind der Verfahrensdokumentation zur Kassenführung beizufügen und für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist vorzuhalten.

Vgl. Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat vom 10. Juli 2020 und entsprechende Pressemitteilung.

Auch Thüringen hat die Frist bis zum 31. März 2021 verlängert. Ein gesonderter Antrag ist dafür nicht erforderlich, das Vorliegen einer dieser Voraussetzungen ist lediglich gegenüber dem Finanzamt zu erklären. Das kann formlos geschehen oder mithilfe eines Vordrucks, der auf der Internetseite des Thüringer Finanzministeriums heruntergeladen werden kann.

Darüber hinaus haben noch weitere Bundesländer bekanntgegeben, dass sie Erleichterungen gewähren werden. => Vgl: Länderübersicht hinsichtlich der Fristverlängerung zur Aufrüstung der Kassen mit einer TSE bis 31. März 2021